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Haltung von "Kampfhunden" in Oberösterreich

In Oberösterreich gibt es keine besonderen Auflagen für die Haltung von Hunden bestimmter Rassen. Bei der Anmeldung eines Hundes, egal welcher Rasse, ist aber ein dreistündiger Kurs zu absolvieren, um Sachkunde nachzuweisen. Eine Stunde dieses Kurses hält eine Tierärztin/ein Tierarzt ab, zwei Stunden des Kurses eine fachkundige Person, etwa eine Hundetrainerin/ein Hundetrainer.

Werden aber gefährliche Verhaltensweisenen eines Hundes gegenüber Mensch oder Tier bekannt, kann der Bürgermeister im Einzelfall die Auffälligkeit eines Hundes (d.h. sein Gefährdungspotential auf Grund bestimmter Tatsachen) durch Bescheid feststellen und den Hundehalter/die Hundehalterin dazu verpflichten, einen Sachkundenachweis zu erbringen, oder den auffälligen Hund einer geeigneten Einrichtung oder Person zur Haltung und Pflege zu übergeben.

HINWEIS
Gemeinden können weitere Vorschriften, die bei der Hundehaltung einzuhalten sind, wie den Maulkorb- und Leinenzwang, erlassen. Überprüfen Sie im Kapitel "Leben in der Gemeinde" ob Ihre Gemeinde weitere Informationen zur Hundehaltung auf HELP.gv.at zur Verfügung stellt.

Rechtsquellen

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion

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