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Vermögen im Ausland

War die Verstorbene/der Verstorbene österreichische Staatsbürgerin/österreichischer Staatsbürger und hatte sie/er ihren/seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich, sind die österreichischen Gerichte für im Ausland befindliches bewegliches Vermögen zuständig. Wenn die Verstorbene/der Verstorbene im Inland gelebt hat, ist inländische Gerichtsbarkeit auch für im Ausland befindliches bewegliches und unbewegliches Vermögen gegeben, sofern die Europäische Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO) Anwendung findet.

Ausführliche Informationen zu den Neuerungen aufgrund der Europäischen Erbrechtsverordnung finden sich ebenfalls auf HELP.gv.at.

Keine inländische Gerichtsbarkeit liegt in jedem Fall bei unbeweglichem Vermögen im Ausland vor bzw. auch nicht für bewegliches Vermögen, wenn der letzte gewöhnliche Aufenthalt der Verstorbenen/des Verstorbenen im Ausland war.

War die Verstorbene/der Verstorbene ausländische Staatsangehörige/ausländischer Staatsangehöriger, liegt jedenfalls keine inländische Gerichtsbarkeit für im Ausland befindliches bewegliches bzw. unbewegliches Vermögen vor.

Sollten ausländische Liegenschaften vorhanden sein, fragen Sie bei der Errichtung der Todesfallsaufnahme die Notarin/den Notar, welche weiteren Schritte in diesem Fall zu setzen sind.

Erbschaften in Europa (Notaries of Europe)

Stand: 01.09.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Österreichische Notariatskammer

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