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Verlängerung der Bezugsdauer in Härtefällen

In bestimmten Härtefällen kann es bei jeder der Bezugsvarianten zu einer Verlängerung des Bezuges von Kinderbetreuungsgeld (KBG) von maximal zwei Monaten über das höchstmögliche Ausmaß, das einem Elternteil ohne Wechsel in der gewählten Variante zusteht, kommen.

Fall 1: Der zweite Elternteil ist aufgrund eines Ereignisses (und den durch dessen Dauer bedingten Wegfall des gemeinsamen Haushaltes) am Bezug des Kinderbetreuungsgeldes im Zeitraum der Verlängerung verhindert (Tod, Aufenthalt in einer Heil- und Pflegeanstalt, gerichtlich oder behördlich festgestellte häusliche Gewalt, Aufenthalt im Frauenhaus, Haft).

Fall 2: Ein Elternteil ist zum Zeitpunkt der Verlängerung seit mindestens vier Monaten alleinstehend, hat einen Antrag auf Festsetzung des Unterhaltes gestellt (es wird aber noch kein Unterhalt bezogen) und verfügt über ein maximales Nettoeinkommen von 1.200 Euro (inklusive Familienleistungen) in den letzten vier Monaten bzw. im Verlängerungszeitraum (plus je 300 Euro für weitere Personen im Haushalt, für die Unterhalt geleistet wird).

Demnach können folgende Verlängerungen der Bezugsdauer beantragt werden:

  • Variante 30 plus 6: 31. und 32. Lebensmonat des Kindes
  • Variante 20 plus 4: 21. und 22. Lebensmonat des Kindes
  • Variante 15 plus 3: 16. und 17. Lebensmonat des Kindes
  • Variante 12 plus 2: 13. und 14. Lebensmonat des Kindes
  • Einkommensabhängige Variante: 13. und 14. Lebensmonat des Kindes
Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Familien und Jugend

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