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Schuldenberatungsstellen

Allgemeine Informationen

Schuldenberatung wird von gemeinnützigen Institutionen kostenlos angeboten. Beratungsstellen, die bestimmte Qualitätskriterien erfüllen, werden vom Präsidenten jenes Oberlandesgerichts, in dessen Sprengel die Schuldenberatungsstelle ihren Sitz hat, als staatlich anerkannte Schuldenberatungen bevorrechtet, die die Schuldnerin/den Schuldner auch vor Gericht vertreten können. Diese Schuldenberatungsstellen sind mit dem Schuldenberatungszeichen (Bundeswappen mit dem Wortlaut "Staatlich anerkannte Schuldenberatung") gekennzeichnet. Daneben existieren auch Stellen, die Schuldenberatung kostenpflichtig anbieten (z.B. Kreditvermittlerinnen/Kreditvermittler).

Aufgabenbereich
  • Hilfe zur Selbsthilfe, um die Ver- oder Überschuldung zu beseitigen oder zu verringern
  • Konkrete Unterstützung insbesondere bei
  • Psychologische Betreuung der Schuldnerinnen/Schuldner durch Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter

Existenzminimum bei Pfändungen – Richtsätze 2017

  • Für die Verpflichtete/den Verpflichteten (allgemeiner Grundbetrag): 889 Euro monatlich
  • Bei Bezug von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe (erhöhter allgemeiner Grundbetrag): 1038 Euro monatlich
  • Für jede Unterhaltsberechtigte/jeden Unterhaltsberechtigten: zusätzlich 177 Euro monatlich
  • Höchstbetrag: 3.540 Euro monatlich

Zuständige Stelle

Liste staatlich anerkannter Schuldenberatungen in Österreich

Kosten

  • Staatlich anerkannte Schuldenberatung: kostenlos
  • Andere Stellen (z.B. Kreditvermittlerinnen/Kreditvermittler): kostenpflichtig

Zusätzliche Informationen

Auf den Seiten der Dachorganisation der österreichischen Schuldenberatungen besteht die Möglichkeit der Pfändungs- und Kreditberechnung.

Rechtsgrundlagen

Stand: 01.01.2017
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Justiz

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