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Fideikommissarische Substitution

Sinnverwandter Begriff: Nacherbschaft

Bei der fideikommissarischen Substitution verfügt die Verstorbene/der Verstorbene zu Lebzeiten, dass eine zweite Erbin/ein zweiter Erbe (Nacherbin/Nacherbe) nach der ersten Erbin/dem ersten Erben (Vorerbin/Vorerbe) zur Erbschaft gelangen soll. Die Vorerbin/der Vorerbe wird Eigentümerin/Eigentümer des Nachlasses, den sie/er später an die Nacherbin/den Nacherben weitergeben muss (Substitution). Die Vorerbin/der Vorerbe kann den Nachlass zwar nutzen, seine Substanz muss jedoch erhalten bleiben.

Die fideikommissarische Substitution kann sich immer nur auf das von der Verstorbenen/dem Verstorbenen herstammende Vermögen beziehen.

HINWEIS

Eine Anordnung dieser Art wirft schwerwiegende rechtliche und wirtschaftliche Fragen auf, sodass eine diesbezügliche Verfügung nur in begründeten Fällen und nach ausführlicher Rechtsberatung getroffen werden sollte.

Stand: 22.02.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion