Begriffslexikon

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Gewährleistung

Gewährleistung heißt Einstehenmüssen der Schuldnerin/des Schuldners für Mängel, die eine von der Gläubigerin/dem Gläubiger angenommene Leistung im Zeitpunkt der Erbringung (z.B. beim Kauf) aufweist.

BEISPIEL
  • Ein Fernseher ist bereits beim Kauf defekt und liefert kein ruhiges Bild.
  • Ein angeblicher Goldschmuck ist in Wahrheit aus Messing.

Die Frist zur Geltendmachung der Gewährleistung beträgt für bewegliche Sachen zwei Jahre, für unbewegliche (z.B. Grundstücke, eingebaute Zentralheizung) drei Jahre.

In Verträgen zwischen Privatpersonen kann die Gewährleistung ausgeschlossen werden. Bei Verträgen zwischen Unternehmern und Konsumenten ist dies nicht möglich; allerdings kann die Gewährleistungsfrist beim Verkauf von gebrauchten beweglichen Sachen auf ein Jahr verkürzt werden, wenn dies zwischen den Vertragspartnern extra ausgehandelt wird.

Stand: 03.08.2018
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HELP-Redaktion
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