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Gewährleistung

Gewährleistung heißt Einstehenmüssen der Schuldnerin/des Schuldners für Mängel, die eine von der Gläubigerin/dem Gläubiger angenommene Leistung im Zeitpunkt der Erbringung aufweist.

Mängel müssen grundsätzlich gerichtlich geltend gemacht werden. Die Frist beträgt für bewegliche Sachen zwei Jahre, für unbewegliche (z.B. Grundstücke, eingebaute Zentralheizung) drei Jahre. 

TIPP

Die Gewährleistungsfrist kann bei der Veräußerung von gebrauchten beweglichen Sachen auf ein Jahr verkürzt werden, wenn dies zwischen den Vertragspartnern im Einzelnen ausgehandelt wird.

BEISPIEL
  • Die Bildröhre eines Fernsehapparats ist bereits beim Kauf defekt und liefert kein ruhiges Bild
  • Ein angeblicher Goldschmuck ist in Wahrheit aus Messing
Stand: 10.05.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
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