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Kapitalgesellschaft

Eine Kapitalgesellschaft ist eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit. Dabei besteht die Wahlmöglichkeit eine "Aktiengesellschaft" (AG) oder eine "Gesellschaft mit beschränkter Haftung" (GmbH) zu gründen. Diese entstehen in weiterer Folge erst mit der Eintragung in das Firmenbuch.

Das Gesetz spricht von einer Kleinstkapitalgesellschaft, wenn mindestens zwei der drei nachstehenden Merkmale nicht überschritten werden und es sich bei der Kapitalgesellschaft um kein Investmentunternehmen und keine Beteiligungsgesellschaft handelt:

  • 350.000 Bilanzsumme
  • 700.000 Euro Umsatzerlöse in den zwölf Monaten vor dem Abschlussstichtag;
  • im Jahresdurchschnitt 10 Arbeitnehmer 

Eine kleine Kapitalgesellschaft liegt vor, wenn mindestens zwei der drei nachstehenden Merkmale nicht überschritten werden:

  • 5 Millionen Euro Bilanzsumme,
  • 10 Millionen Euro Umsatzerlöse in den zwölf Monaten vor dem Abschlussstichtag,
  • Im Jahresdurchschnitt 50 Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer.

Mittelgroße Kapitalgesellschaften sind solche, deren Kennzahlen über denjenigen kleiner Kapitalgesellschaften liegen, sie aber zumindest zwei der drei nachstehenden Merkmale nicht überschreiten:

  • 20 Millionen Euro Bilanzsumme,
  • 40 Millionen Euro Umsatzerlöse in den zwölf Monaten vor dem Abschlussstichtag,
  • Im Jahresdurchschnitt 250 Arbeitnehmer.

Eine Kapitalgesellschaft ist im Sinne des Unternehmensgesetzbuches groß, wenn sie mindestens zwei der Merkmale für mittelgroße Kapitalgesellschaften überschreitet. Sie gilt außerdem immer dann als groß, wenn von ihr ausgegebene Wertpapiere (z.B. Aktien) an der Börse oder an einem anderen anerkannten, offenen Wertpapiermarkt zugelassen sind.

Ausführliche Informationen zum Thema "Kapitalgesellschaften" finden sich auf USP.gv.at

Stand: 11.07.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
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