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Bankgeheimnis

Banken dürfen grundsätzlich keine Auskünfte über die Finanzen von Kundinnen/Kunden erteilen. Es gibt allerdings einige Ausnahmen von dieser Geheimhaltungspflicht, z.B.

  • in Strafverfahren gegenüber Staatsanwaltschaften und Strafgerichten,
  • bei eingeleiteten Strafverfahren wegen vorsätzlichen Finanzvergehen gegenüber Finanzstrafbehörden,
  • beim Tod der Kundin/des Kunden gegenüber dem Abhandlungsgericht bzw. der Gerichtskommissärin/dem Gerichtskommissär,
  • wenn die Kundin/der Kunde minderjährig oder sonst pflegebefohlen ist gegenüber dem Vormundschafts- oder Pflegschaftsgericht,
  • für allgemeine bankübliche Auskünfte über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens, wenn dieses der Auskunftserteilung nicht ausdrücklich widerspricht.

Durch die Einrichtung des zentralen Kontenregisters besteht bereits im abgabenbehördlichen Verfahren die Möglichkeit, dass die Abgabenbehörde Bankinformationen der Abgabepflichtigen/des Abgabepflichtigen erhält.

Ausführliche Informationen zum Thema "Bankgeschäfte" finden sich auf HELP.gv.at.

Stand: 24.02.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion