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Verlassenschaft

Als "Verlassenschaft" werden alle Rechte und Pflichten einer Person nach deren Tod bezeichnet. Sind sie vermögenswert (z.B. Forderungen, Eigentum), können sie vererbt werden. Höchstpersönliche Rechte (z.B. Unterhaltsansprüche, Namensrecht, Wahlrecht) und höchstpersönliche Pflichten (z.B. Geldstrafen) zählen nicht zur Verlassenschaft und sind daher nicht vererblich.

Die Verlassenschaft wird im Zuge des Verlassenschaftsverfahrens abgewickelt. Dabei handelt es sich um ein gerichtliches Verfahren, das von den Notarinnen/Notaren als Beauftragte des Bezirksgerichts durchgeführt wird.

Ausführliche Informationen zu den Themen "Verlassenschaftsverfahren" und "Erben und Vererben" finden sich ebenfalls auf HELP.gv.at.

Stand: 01.01.2017
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Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
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