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Kalte-Hände-Regelung

Betriebe mit einem Jahresumsatz ab 15.000 Euro und Barumsätzen von mehr als 7.500 Euro sind grundsätzlich dazu verpflichtet, alle Bareingänge und Barausgänge täglich einzeln mit einem elektronischen Aufzeichnungssystem (Registrierkasse) festzuhalten. Die "Kalte-Hände-Regelung" befreit gewisse Unternehmen von dieser Verpflichtung. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, bis zur Umsatzgrenze von 30.000 Euro die vereinfachte Losungsermittlung (Kassasturz am Ende des Tages) heranzuziehen. Und zwar dann, wenn Umsätze von Haus zu Haus, auf öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen oder anderen öffentlichen Orten, jedoch nicht in der Verbindung mit fest umschlossenen Räumlichkeiten, ausgeführt werden. Das kann beispielsweise Maronibraterinnen/Maronibrater oder Betreiberinnen/Betreiber von Schirmbars betreffen.

Stand: 17.05.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
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