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Gästeblattsammlung/Gästeverzeichnis

(seit 1. Mai 2017 – mit Übergangsregelung für vorhandene Gästeverzeichnisse und Gästeblattsammlungen)

Inhaberinnen/Inhaber von Beherbergungsbetrieben (z.B. Hotels, Gasthöfe, Pensionen) müssen zur Erfüllung der Meldepflicht ein Gästeverzeichnis auflegen. In die darin enthaltenen Gästeverzeichnisblätter werden grundsätzlich alle Gäste des Beherbergungsbetriebs eingetragen. Das Gästeverzeichnis kann auch in elektronischer Form geführt werden.

Die Anmeldung eines Gastes ist dann ordnungsgemäß durchgeführt, wenn er unverzüglich, jedenfalls aber innerhalb von 24 Stunden nach dem Eintreffen in ein Gästeverzeichnisblatt bzw. das elektronische Gästeverzeichnis eingetragen wurde.

Übergangsregelung für Gästeblattsammlungen:

  • Für die mit 1. April 2016 eingeführten Gästeverzeichnisse: Diese dürfen bis 30. April 2018 weiterverwendet werden, wobei aber unter "Mitreisende" nur mehr die Rubriken Familienname, Vorname und Geburtsdatum auszufüllen sind.
  • Für Gästeblattsammlungen: Diese dürfen seit 1. August 2017 nicht mehr weiterverwendet werden.

Ausführliche Informationen zum Thema "Gästeblattsammlung/Gästeverzeichnis" finden sich auf USP.gv.at.

Stand: 01.08.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
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