Die Akteure hinter HELP.gv.at

Entstehungsgeschichte

HELP.gv.at stellt die Umsetzung des im § 1 Abs 2 Unternehmensserviceportalgesetz (USPG) erwähnten Bürgerserviceportals dar.

Der Prototyp von HELP.gv.at wurde von einem kleinen HELP-Team rund um die Sektion VI des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) und der net-value entwickelt. Erst nach dessen Fertigstellung wurden alle übrigen Projektpartner zur Diskussion und zur Zusammenarbeit eingeladen.

Das Kernteam arbeitete gemeinsam mit den Entwicklungspartnern an der Weiterentwicklung von HELP.gv.at. Die Ergebnisse wurden anschließend dem HELP-Beirat präsentiert, in dem alle Projektpartner (aus Ministerien, Kammern, Sozialversicherungsanstalten, AMS, Bundesländer, Gemeinden usw.) vertreten waren.

Bundeskanzleramt (BKA)

Die Abteilung Verwaltungsentwicklung – damals im Bundesministerium für Finanzen (BMF) – brachte insbesondere Bürgerservice- und Organisationsgesichtspunkte in das HELP-Team ein. Mit 1. Mai 2003 wanderte die inhaltliche Zuständigkeit für HELP.gv.at in das Bundeskanzleramt (BKA).

Das Bundeskanzleramt verfolgt das Ziel, den Ausbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung von HELP.gv.at sicherzustellen. Dafür wird die Kooperation mit bewährten Partnern fortgeführt und durch neue Partner erweitert. Im März 2001 wurden mit der Freigabe von HELP-Business und dem Online-Amtsweg starke neue Akzente gesetzt.

Die Kosten für HELP.gv.at trägt das Bundeskanzleramt.

Bundesministerium für Finanzen (BMF)/Bundesrechenzentrum GesmbH (BRZ)

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat im Jahr 1997 gemeinsam mit der Bundesrechenzentrum GmbH (BRZ) HELP ins Leben gerufen. Mit ihren großen personellen und technischen Ressourcen spielen beide Institutionen eine wichtige Rolle im E-Government (darunter versteht man den Einsatz von neuer Informations- und Kommunikationstechnologie in der öffentlichen Verwaltung).

Wiener Zeitung GesmbH

Seit 1. September 2009 ist die Wiener Zeitung GesmbH für die gesamte Redaktion von HELP.gv.at verantwortlich. Der Schwerpunkt liegt dabei in der laufenden Beobachtung der für HELP.gv.at relevanten Gesetzes- und Verordnungsänderungen und deren "Übersetzung" in allgemein verständliche und bürgernahe Sprache. Diese rechtlich korrekten Informationen werden tagesaktuell in veröffentlichte Themen eingearbeitet und daraus in ständigem Kontakt mit den verantwortlichen Institutionen neue Themen und Lebenssituationen entwickelt.

Kontakt

Gemeinsame Redaktion HELP.gv.at und USP.gv.at
Wiener Zeitung GesmbH
grt@wienerzeitung.at

Die Wiener Zeitung versteht sich als überparteiliche Tageszeitung und steht zu 100 Prozent im Eigentum der Republik Österreich, vertreten durch das Bundeskanzleramt (Herausgeber). Das Amtsblatt enthält Veröffentlichungen, zu denen eine gesetzliche Verpflichtung besteht, es erfüllt Informationsfunktionen für die Wirtschaft und öffentliche Hand.

In den letzten Jahren hat das Unternehmen das Portefeuille im Internet stark erweitert und bietet eine große Palette von effizienten Online-Portalen und elektronischen Mehrwertdiensten. Das Unternehmen verwirklicht Schritt für Schritt die elektronische Verwaltung.

Stand: 01.09.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
Bewertung
War diese Information hilfreich? *: