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Allgemeines zu Rechten auf Bahnreisen

Seit dem 3. Dezember 2009 sind die Rechte der Fahrgäste bei Zugreisen EU-weit geregelt. Die Regelungen gelten für alle Reisen innerhalb der EU, egal ob national oder auf grenzüberschreitenden Zugfahrten. Ausgenommen von den Regelungen sind allerdings kürzere Zugstrecken im Stadt- und Regionalverkehr. Für diese wurden in Österreich abweichende Regelungen geschaffen.

Folgende Fälle sind in der Bahngastrechte-Verordnung geregelt:

  • Verspätungen ab 60 bzw. 120 Minuten
  • Ausfall von Zugverbindungen
  • Verlust oder Beschädigung von Gepäck

Alle Beschwerden sind grundsätzlich bei jenem Bahnunternehmen einzubringen, das die Fahrkarte ausgestellt hat. Bei vielen Bahnunternehmen gibt es eigene Formulare für die Einbringung von Anträgen auf Entschädigung.

Kann eine Beschwerde nicht mit dem Unternehmen selbst geregelt werden, besteht die Möglichkeit, sich an die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte zu wenden. Diese kann helfen, die Streitigkeit ohne Einschaltung eines Gerichts zu lösen.

Kann ein Beschwerdefall nicht außergerichtlich geregelt werden, können Ansprüche auch vor Gericht eingeklagt werden.

TIPP
Die Reise-App der Europäischen Verbraucherzentren bietet Unterstützung bei Schwierigkeiten mit Transport, Unterkunft oder Händlern in 25 Sprachen.

Fahrradmitnahme

Die Mitnahme von Fahrrädern muss ermöglicht werden, wenn

  • sie leicht zu handhaben sind,
  • dies den Bahnverkehr nicht beeinträchtigt und
  • es in den betreffenden Zügen möglich ist.

Für die Mitnahme von Fahrrädern kann ein Entgelt verlangt werden.

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion

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